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Die Doku versucht, biblische Inhalte wissenschaftlich zu belegen. So wird etwa die Zerstörung von Sodom und Gomorra thematisiert und gezeigt, welche archäologischen Funde zu den biblischen Schilderungen passen könnten. Inszenatorisch und tonal schlägt der Film in die gleiche Kerbe wie Harald Reinls Erinnerungen an die Zukunft (1970) und Botschaft der Götter (1976). Allerdings bieten die Erich-von-Däniken-Verfilmungen deutlich spektakulärere Theorien, gegen die dieses dröge Bibelgesülze komplett abstinkt. Die zahlreichen Landschafts- und Archäologieaufnahmen sind schön anzusehen, aber auf Dauer wahnsinnig eintönig. Manfred Seipold und Holger Petzold sind exzellente Sprecher, aber ihre apologetischen Ausführungen sorgen vor allem für einen überhöhten Melatoninspiegel. Selbst der Soundtrack von Moog-Synthesizer-Pionier Eberhard Schoener reißt da wenig raus. 

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