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Ein cleveres Konzept macht noch keinen guten Film – aber zumindest einen interessanten:
Die Filmemacher Aaron und Jim begleiten für eine Dokumentation einen Verschwörungstheoretiker, bis dieser plötzlich spurlos verschwindet. Mithilfe seiner „Recherchen“ machen sie sich auf die Suche nach Zusammenhängen und kommen schließlich einem Geheimbund auf die Spur, dessen Mitglieder in höchsten Positionen sitzen. Mit versteckten Kameras gelingt es ihnen tatsächlich, sich auf eines der elitären Treffen einzuschleusen.
THE CONSPIRACY ist als Mischung aus Found Footage und Mockumentary angelegt und spielt einigermaßen intelligent sowohl mit den Mechanismen des Genres als auch mit den Erwartungen der Zuschauer. Insbesondere das Finale im Kreis der „Secret Society“ ist ziemlich spannend, unheimlich und – überraschend.
6.5/10
5
Diese Pseudodoku suhlt sich in Verschwörungstheorien und Halbwahrheiten, trifft letztlich aber keine einzige echte Aussage. Das Teil ist unglaublich überladen (11. September, JFK-Attentat, Illuminaten) und ich finde es auch grundsätzlich immer geschmacklos, wenn reale Terroranschläge bzw. Aufnahmen von solchen für die Handlung eines Unterhaltungsfilms herhalten müssen, also missbraucht werden. Der dicke Spinner mit dem Megafon und ohne echte soziale Kontakte, der seine Wohnung mit Zeitungsartikeln tapeziert hat, soll wohl eine Parodie auf den selbsternannten Aufklärungsfilmer Michael Moore darstellen, wirkt aber nur wenig überzeugend. Die mit Plotholes durchsiebte Fakumentary kommt erst im letzten Drittel richtig in Fahrt, als die Filmemacher die Geheimgesellschaft von Strippenziehern infiltrieren - erst da entsteht ein Gefühl der Anspannung und Gefahr. Das Ende enttäuscht auf ganzer Linie.
0
Bei diesem Film handelt es sich um eine Fake-Doku, wie man sie von Michael Moore oder Alex Jones gewohnt wäre. Zur Handlung: Ein Dokufilmteam möchte einen Film über einen im Internet bekannten 'Verschwörungstheoretiker' machen. Läuft auch alles gut bis der InterviewPartner plötzlich verschwindet. Einer der Filmemacher versucht die Arbeit des Verschwundenen fortzuführen und gelangt zu der "Tarsus Group", welche wohl schon länger im Untergrund agiert und auch die Filmemacher nicht unbeobachtet lässt. Ein Journalist der einen Artikel über diese Gruppe schrieb, wird ausfindig gemacht und gibt nützliche Hinweise zur Infiltrierung. Man macht sich also auf die Suche. Mehr muss hier nicht erzählt werden. Zur Inszenierung: Keine Musik, in den 'ECHTEN' Szenen Gute Darsteller Klasse Story Fazit: Ein sehr gelungener Film über das was 'ist' und Das was einem vorgemacht wird. Wahrheit ist nicht relativ. Anschauen und Nachdenken.