Review

Vollkommen ahnungslos über Inhalt und Machart legte ich heute Movie 43 in den Blu-ray-Player ein. Erst nachher las ich die vernichtenden Kritiken und miserablen Wertungen. Aber von vorn:

In eine grob an L.I.S.A. - Der helle Wahnsinn erinnernde Rahmenhandlung* pubertierender Computer-Kids, die sich auf die Suche nach einem von ihnen selbst erfundenen Internet-Video namens Movie 43 machen, wurden verschiedene kleine Sketche eingebaut.

Jeder dieser Clips trumpft mit bekannten Darstellern, Weltstars oder Oscar-Preisträgern auf. Was die dann darin jeweils veranstalten, ist ein Fest für Freunde des fiesen Fäkalhumors und schlechten Geschmacks.

Ich muss zugeben, dass ich angesichts der Absurdität des Gezeigten lange nicht mehr so viel gelacht habe. Movie 43 unterbietet mühelos jegliches Niveau jeder schlechten Komödie der letzten 20 Jahre und man muss das schon wirklich selbst sehen, um es zu glauben.

Erstaunlicherweise war ich beim Trailer, den ich mir erst nach dem Hauptfilm ansah, plötzlich nicht mehr so sicher, ob ich dieses Knallbonbon wirklich weiterempfehlen sollte, weil man sich dadurch leicht Feinde machen kann. Ach, was solls.

Fazit:
Wer auf Kentucky Fried Movie, Amazonen auf dem Mond, die furchtbarsten Fremdschäm-Momente in den schlechtesten Sandler-, Stiller- und Farrelly-Filmen steht, ist hier richtig.

Alle anderen sollten um Movie 43 einen sehr weiten Bogen machen. Ich bin jedenfalls tief beeindruckt von einem der unfassbarsten Filme seit Jahren.

*Die US-Kinofassung hat eine alternative Rahmenhandlung mit Dennis Quaid und Greg Kinnear.

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