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7

Trotz der sehr einfachen Zeichnungen und den wenigen animierten Bewegungen im Hintergrund hat die vierteilige Miniserie ihre epischen Momente. Sie ist ein bizarrer Mischmasch aus Folklore, Monsteraction, Blut und abenteuerlicher Jagd nach Artefakten, so merkwürdig, zwiespältig und undurchschaubar wie die weibliche Hauptfigur mit ihrem dritten Auge. Die plötzlichen Gewaltschübe stehen im diametralen Gegensatz zum oftmals zuckersüßen Teenagergeplänkel, aber die seltsame Mischung schafft es letztlich irgendwie, lustig und spannend zugleich zu sein. Megahart ist die Szene, in der sich Tentakel genüsslich in den Leib eines Schulmädchens bohren und an etlichen Stellen wieder austreten - ein kruder Höhepunkt in bester Overfiend-Manier. Bedauerlicherweise fällt das Finale, also Folge Nr. 4, ausgesprochen unspektakulär und antiklimatisch aus und hinterlässt einen faden Nachgeschmack.

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