Im Jahre 1927 entstand in Deutschlan einer der Urväter des Science-Fiction Genres.
Wie es für die damalige Zeit üblich, war Metropolis ein Stummfilm in schwarz und weiß.
Die Musik, die ununterbrochen mitlief, war also ein unverzichtbarer Bestandteil.
Diese passt sich den jeweiligen Situationen an, um so eine gewisse Stimmung und Atmosphäre zu vermitteln.
Genau wie die Musik ist die Gestik und Mimik ein wichtiges Mittel im Film. Körpersprache ist zwar nötig um den Film zu verstehen, kommt aber extrem übertrieben rüber und macht den Film lächerlich.
Im Film kann man erkennen, was damals als Zukunftsvision empfunden wurde.
Gleichzeitig erkennet man auch das soziale Denken in der Gesellschaft zur damaligen Zeit.
Man kann im Film ganz deutlich die Klassentrennung erkennen.
Die Arbeiterschicht lebt und arbeitet unter tage und die Adelsschicht auf der Erdoberfläche.
Die Arbeiterstädte wirken monoton und ohne vielen Schnickschnack wogegen die Adelshäuser groß und ausgeschmückt sind.
Genau wie die Gebäude wirken auch die Arbeiter bzw. die Arbeitsmoral.
Die Arbeiter laufen und arbeiten alle monoton, ohne dass irgendjemand aus der Reihe tanzt.
Wahrscheinlich hatte man damals gehofft in der Zukunft würden alle zusammen eine Einheit bilden. Genausogut könnte aber auch eine Kritik am Arbeitsverhalten geübt worden sein.
An technische Mittel war 1927 kaum zu denken. Die Gebäude und Pflanzen bestehen alle aus Pappe. Um ein Zukunftsfeeling zu vermitteln, hat man sie kurzer Hand abstrakt modeliert.
Auch die Kleidung wirkt nicht futuristisch. Sie entspricht ganz der Kleidung, wie sie zu jener Zeit in Mode war.
Man kann also schließen, dass man gar nicht an übernatürliche Dinge geglaubt hat, schon gar nicht an Weltraumabenteuer.
Der Film war Vorlage und Paradebeispiel für viele, die danach kamen. Viele Filmemacher beziehen sich noch heute auf Filme wie Metropolis.
Trotzdem wirkt der Film für den heutigen Standart nicht gerade überwältigend.
Trotzdem verdient er noch 3 Punkte.