Review

Mit 'Der Hobbit - Eine unerwartete Reise' ist Regisseur Peter Jackson ein gelungener Auftakt zu seiner zweiten Tolkien-Trilogie gelungen.
Nachdem das Buch 'Der Hobbit' um einiges dünner als 'Der Herr der Ringe' ist, war ich zuerst skeptisch, als Peter Jackson für die Verfilmung des Buches drei Teile ins Auge gefasst hatte. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass ihm dies hervorragend gelungen ist.
Vor allem hält er sich im ersten seiner drei Teile noch ziemlich an die Buchvorlage von J. R. R. Tolkien, was mich bei den beiden anderen Teilen schon sehr gestört hat.
Nun zur Auswahl der Schauspieler: Peter Jackson scheint ein Händchen für die Besetzung noch so kleiner Rollen zu haben. Martin Freeman als Bilbo Beutlin ist in meinen Augen die absolute Top-Besetzung. Die Art und Weise seines Spiels lässt mich an den Bilbo aus dem Buch erinnern. Auch Richard Armitage als Thorin Eichenschild hat mich wirklich überzeugt. Die anderen Zwerge waren in meinen Augen auch sehr gut gecastet; hier haben mir vor allem Graham McTavish als Dwalin und James Nesbitt als Bofur unglaublich gut gefallen.
Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit Ian McKellen (als Gandalf), Christopher Lee (als Saruman der Weiße) und Hugo Weaving (als Elrond von Bruchtal). Alle Schauspieler wirken sehr inspiriert und scheinen großen Gefallen an Ihren Rollen zu haben.
Die Effekte und die Motion-Capture-Technologie wurde perfekt umgesetzt. Hier hat mir - natürlich - Andy Serkis als Gollum - am Besten gefallen. Aber auch die drei Trolle sind nicht von schlechten Eltern.
Die Musik führt einen sofort wieder nach Mittelerde zurück. Einziges Manko ist vielleicht, dass hier ein wenig Abwechslung fehlt.
9/10.

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