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Der Output der WWE Studios ist absolut nicht relevant, so wie Wrestling insgesamt leider nicht mehr relevant ist. Die WWE erschafft jedenfalls keine zukünftigen Actionstars für Hollywood. Etwas verwunderlich ist es dennoch, dass die Hauptrolle, die in der Reihe bis dahin ein Wanderpokal ist, an einen arroganten "Heel", also einen Bösen, gegangen ist wie The Miz, der nun den patriotischen Exsoldatenhelden verkörpert. Aber vermutlich war hier nur der Filmstarlook ausschlaggebend. Bei THE MARINE 3, der aus Kostengründen überwiegend auf einem rostigen und seeuntüchtig im Hafen liegenden Schiffswrack spielt, steigert sich der Unterhaltungswert langsam, aber stetig. Dass die Nummer wieder einmal halbwegs was taugt, ist den Gaststars, der WWE-Film-erprobten Ashley Bell und dem als Bösewicht meist zu gebrauchenden Neal McDonough, zu verdanken.