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Arthouse bzw. surreales Autorenkino eben: langsam, bildverliebt und mit viel Leerlauf. Zumindest sind die Damen, um die sich alles dreht, bekannte und fähige Charakterdarstellerinnen, bei denen man sich wünscht, sie hätten in ihren besten Jahren noch viel mehr Filme gedreht, nämlich Sissy Spacek und Shelley Duvall. Obwohl beide altersmäßig nur ein Jahr auseinander liegen und innerhalb der Filmhandlung nicht miteinander verwandt sind, werden bizarre Mutter-Tochter-Szenarien nachgestellt, die von der täglichen Realität in Familien nicht einmal weit entfernt sind. In den aus typischen Phrasen bestehenden Dialogen werden sich bestimmt viele Sippen wiedererkennen, wenn z.B. die strenge Mama mit dem naiven Kind schimpft oder die bockige Teenagerin ihre Grenzen auslotet. Allerdings bleibt uns der Film jegliche Erklärung für die plötzlichen Veränderungen (Charaktere und Beziehung) schuldig.

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