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Nachdem der Drache Slag ihre Stadt Thal zerstört und den Arkenstein gestohlen hat , bittet Prinzessin Mika Milovana mit ihrem General Thorin Eichenschild den Zauberer Gandalf um Hilfe um den Schatz zurückzubekommen . Dieser empfiehlt ihnen den Hobbit Bilbo Beutlin als Begleitung , denn Gandalf sieht , dass in dem kleinen Kerlchen noch Großes steckt ... 

Jetzt ist es offiziell ! 
Keine " Hobbit " Verfilmung taugt was . Und ja , da schließe ich Peter Jacksons Trilogie ausdrücklich mit ein und grüße dabei auch Martin Freeman , der nicht nur an der Zerstörung dieses einen meiner absoluten Lieblinsgbücher beteiligt war , sondern auch noch an der Zerstörung eines anderen Lieblingsbuches von mir , nämlich " Per Anhalter durch die Galaxis " - gut , dass ich kein so großer Sherlock Holmes Fan bin . 

Aber zurück zu dieser Fassung . Die braucht statt 12 Stunden gerade einmal 12 Minuten um die epische Reise des Hobbits Bilbo Beutlin zu erzählen und schafft es dabei doch in dieser kurzen Zeit in erstaunlichem Maße von der Buchfassung abzuweichen . So gibt es hier keine Zwerge , die Bilbo begleiten soll , sondern die menschliche Prinzessin Mika mit ihrem ( menschlichen und nicht etwa zwergischem ! ) General Thorin Eichenschild , Trolle werden hier zu " Gromen " , Bilbos Treffen mit Gollum ( hier Golüm ) dauert nur wenige Sekunden und natürlich gibt es weder  Riesenspinnen noch Nachtelben zu sehen . Eine Schlacht der Fünf Heere gibt es ebensowenig wie Rätsel in der Dunkelheit , dafür ein Happy End , bei dem Bilbo die Prinzessin heiratet und erst nach ein paar Jahren ins Auenland zurückkehrt . 

Das Geschehen wird dabei in statischen Bildern erzählt , die als Illustrationen für ein Kinderbuch jener Zeit ja durchaus gelungen wären , doch für einen echten Film ungeeignet sind . Ein paar Bewegungen von Armen oder Zooms ins Bild machen eben keine Spannung aus . Kein Wunder , wurde der Film wohl innerhalb eines Monats hergestellt , damit der Produzent nicht die Rechte an dem Stoff verliert ( ähnlich der 1994er Version von " Die fantastischen Vier " von Bernd Eichinger ) , nur ein einziges mal in einem Kino gespielt und verschwand danach in der Versenkung . 

Alles in allem eine Version des großen Fantasy Klassikers , die man sich als Fan aus Interesse mal ansehen kann , aber die die Welt nicht vermisst hat , obwohl sie Jahrzehnte lang verloren geglaubt wurde . Vielleicht erbarmt sich ja mal jemand und produziert eine angemessene Version des Buches - dank AI kann das ja heutzutage selbst ein einzelner Fan im eigenen Keller machen . 

*** Film wurde im englischen Original gesehen !!! 

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