Dead in Tombstone ist ein B-Movie-Bastard aus Western- und Horrorelementen. Der Western nimmt den größten Teil des Films ein und ist auch der überzeugendere. Er glänzt durch ein paar nette, blutige Effekte, sieht jedoch nach mehr aus als er in Wirklichkeit ist.
Die Rachegeschichte wurde schon hundert Mal so erzählt. Nur Danny Trejo mit seiner Charakterfresse rettet Dead in Tombstone vor der Mittelmäßigkeit.
Das eigentliche Ärgernis des Films ist der Horrorpart. Hier sieht man dem Film sein überschaubares Budget an. Erschwerend kommt hinzu, dass ein aufgedunsener Mickey Rourke den Höllenfürst mit leidenschaftlicher Teilnahmslosigkeit mimt.
Wenn Dead in Tombstone auch insgesamt für einige unterhaltsame Momente sorgt, reicht es doch nicht zu mehr als 4 von 10 Särgen vor der Kirche.