Alle paar hundert Jahre ist es wieder soweit. Der Gong zur nächsten Runde "Gut gegen Böse" leutet und Satans Sohn (Julian Sands) erfährt eine Wiedergeburt um erneut den Versuch zu unternehmen seinen alten Herrn, den Leibhaftigen, aus den Katakomben der Hölle zum Zwecke des Armageddons zu befreien. Aber ganz so einfach macht es ihm Gott dann doch nicht und so muß der Höllensprößling erst einmal alle Teile des Necronomicons zusammensuchen um den wahren Namen Gottes zu erfahren. Denn nur durch Nennung eben Desselben kann er die Zerstörung der Schöpfung initiieren. Im finsteren Mittelalter glaubt sich der Teufelssohn schon fast am Ziel, als ihm im letzten Moment ein unerschrockener Druidenkämpfer in's Handwerk pfuscht. Frustriert beschließt der finstere Tronerbe sein Glück in einem anderen Jahrhundert zu versuchen und entschwindet durch ein Zeittor in die Achtzigerjahre des letzten Jahrhunderts. Doch er hat Pech, denn sein Widersacher hechtet ihm geistesgegenwärtig hinterher und schlägt ebenfalls in der ihm fremden "Zukunft" auf. Dort nimmt er sogleich die junge Cassandra in's Schlepptau, die der Höllenprinz gleich bei Ankunft mal eben im Vorbeigehen mit einem Alterungsfluch belegt hat und die somit schlecht anders kann als dem ergeizigen Hillbilly aus der Vergangenheit zu helfen, so sie nicht in kürzester Zeit im hiesigen Seniorenstift enden will. Gemeinsam machen sich die Beiden über die Landstraßen Amerikas auf die Suche nach den Teilen des Zauberbuches und ihres Feindes...
Fazit:
Warlock ist eine der Kultreihen der Achtziger. Diese Mischung aus originellen Fantasy- und Horrorelementen gepaart mit einer Prise Gore weiß zu absolut überzeugen. Nicht zuletzt durch die herrvorragende Besetzung mit Julian Sands als Sohn des Bösen. Scherzhaft übertrieben gesprochen: Selbst ein Skeletor / T-1000 Hybrid könnte in punkto Boshaftigkeit nur mangelhaft gegen den blonden Satansfilius anstinken. :D