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Auch im Jahr 2002 beschert uns Jackie Chan einen reinen Hollywood-Actioner. Nach "Shanghai Noon" und den "Rush Hour"-Filmen darf man also gespannt sein. Doch leider gelingt es "The Tuxedo" nicht die Erwartungen vollends zu erfüllen. Gut, die Story kann man bei der Kritik eines Jackie-Filmes eigentlich außen vor lassen, da in kaum einem Film von ihm eine richtig gute dabei war und das wichtigste in seinen Filmen sind sowieso die Kämpfe. Natürlich wird auch in diesem Film wieder einiges geboten, auch von Jennifer Love Hewitt, die fröhlich an Jackies Seite Prügel austeilen darf und dabei auch mal Jackie eine verpasst...passiert halt.
Insgesamt gesehen kann man sagen, dass die Action durchweg gut inszeniert worden ist und auch wunderbar unterhält. Doch trotzdem vermisst man das, was dem Gedächtnis sagt, diesen Film länger als eine Woche in Erinnerung zu behalten - nämlich der Charme früherer Chan-Werke fehlt hier. Und dies ist wirklich schade, denn der Film bietet fast alles was einen typischen Jackie-Film auszeichnet.
Zwar ist der Film auch ohne diesen gewissen Charme empfehlenswert, Jackie-Fans werden ihn auf jeden Fall sehr vermissen, da man damit noch mehr aus dem Film hätte machen können.
Aber wie dem auch sei, das Ergebnis welches man nun bewundern darf, ist trotzdem unterhaltsam und bietet genügend Action um nicht langweilig zu werden.

Unterhaltsame leichte Actionkost mit recht guten Darstellern dem allerdings der gewisse Jackie-Charme fehlt aber trotzdem noch empfehlenswert ist.
7 von 10 Punkten.

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