Review

Ein Film der 80 Minuten geht und davon 70 Minuten in einer Telefonzelle spielt. Kann das funktionieren?

Ja! Und es funktioniert sogar sehr gut.

Der Film fängt sehr hektisch an und in den ersten Minuten wird eine Übersicht gegeben, wie viele Telefone und Einwohner New York hat. Anschließend konzentriert sich der Film nur noch auf seinen Hauptdarsteller. In den ersten Minuten wird klar was für ein "Arschloch" Stu Sheperd ist.

Nach etwa 10 Minuten geht Stu Sheperd in die Telefonzelle und von nun an beginnt für ihn ein wahrer Horrortrip.

Das Gespräch zwischen Stu und dem Scharfschützen fängt sehr ruhig an und Stu hält alles für einen Scherz, bis der Scharfschütze einen Passanten erschießt. Als dann die Polizei ankommt und Stu für einen Killer hält steigt die Spannung ins unermessliche.

Der Film lebt von der Spannungsbogen. Dieser wird wunderbar ruhig aufgebaut und nimmt während des Filmes Formen an, die man sich nciht vorstellen kann. Neben dem Spannungsbogen kann vor allem Colin Farrell (Daredevil) überzeugen. Während des Filmes spürt man seine Angst und Verzweiflung förmlich. Dies ist der zweite Film den ich nun mit Colin Farrell gesehen habe und wiedereinmal konnte dieser Schauspieler überzeugen.

Der Film hat allerdings eine Schwäche und diese ist leider sehr groß. Das Ende! Während der ganze Film so spannend ist und man nie weiß was nun passieren wird, so sind die letzen 5 Minuten vorhersehbar.
Ich möchte hier allerdings nicht zuviel verraten. Nicht auflegen! ist trotz des durchschnittlichen Endes ein Film den man mal gesehen haben sollte. Bisher der wohl spannendste Film des Jahres. 7 von 10 Punkten

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