Review

"Stepfather 3" stellt einen würdigen Abschluss der Trilogie dar. Der Stiefvater legt sich dieses Mal allerdings nicht nur einen neuen Namen, sondern gleich ein neues Gesicht zu. Robert Wightman ist zwar kein Terry O'Quinn, kann aber trotzdem in seiner Rolle überzeugen.

Der größte Unterschied zu seinen Vorgängern sind die wesentlich blutigeren Szenen, die allerdings wie bei beiden Vorgängern recht rar sind. Auch Spannung ist wieder garantiert, vor allem am Ende im Showdown.

Allerdings gelingt es nicht wie im ersten Teil, die Atmosphäre durchweg aufrecht zu erhalten. Einige Passagen sind leider leicht vorhersehbar. So versucht man zum Beispiel den Zuschauer durch einen zweiten Stiefvater in eine falsche Richtung zu locken, was aber nicht gelingen will. Einige Sachen wurden auch etwas übertrieben dargestellt. So ist es doch verwunderlich, dass der Junge im Rollstuhl plötzlich - oh Wunder - wieder laufen kann. Es soll ja Schocktherapien geben, aber wenn man so lange im Rollstuhl saß, dürften die Beine wohl kaum des Laufens mächtig sein...
Sieht man aber über diese kleinen Fehler hinweg, wird man bestens unterhalten.
knappe 7 Punkte

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