4
Der dritte Teil der „Stepfather“-Trilogie legt noch einmal eine Schippe Härte obendrauf und kann dieses mal sogar mit besseren Schauspielern (allen voran der gepimpte Killer) punkten. Macht aber dann den Fehler zuviele Logiklöcher zu zulassen und schreckt auch vor extremen Unglaubwürdigkeiten (wundersam geheilte Rollstuhlfahrer) nicht zurück. Und so ist auch der dritte und letzte Teil zu Mittelmaß verdammt. Obwohl ich nach wie vor glaube, das in dieser Geschichte sehr viel mehr Potential steckt. Vielleicht sollte man bei einem möglichen Remake (ist ja groß in Mode) jemanden ran lassen, der sich mit Psycho-Slashern auskennt. 04/10 Punkte
8
Der dritte und bereits letzte Teil hat sicherlich mit einigen Problemen zu kämpfen: Fans der Reihe tun sich schon schwer, weil Terry O'Quinn mittels überdramatisierter Gesichts-OP durch einen anderen Schauspieler ersetzt wird, doch der "Neue" macht seinen Job, wie ich finde, ganz hervorragend. Und das ein Teil des Plots aus dem Original, nämlich der Handlungsstrang mit dem misstrauischen Kind, das Nachforschungen über seinen mysteriösen Daddy anstellt, einfach mal recycelt wird, stört mich auch nicht weiter, denn die neue Variante funktioniert einfach besser. Na gut, die Wunderheilung des Jungen im Rollstuhl ist großer Quatsch, aber auch das beeinträchtigt nicht das Sehvergnügen an diesem rund laufenden, feinen Psychothriller, welcher der blutrünstigste in der Trilogie ist, die sich auch qualitativ immer weiter steigern konnte. Fazit: Cheesy, wie die Amis dazu sagen, aber ich wurde tadellos unterhalten.
0
Dieser Teil der "Stepfather-Trilogie" ist einfach mega-klasse! Ok, hier und da setzt die Logik schonmal aus und nicht jede Szene ist immer glaubwürdig (und am Ende kann der an den Rollstuhl gefesselte Junge wie durch ein Wunder gehen!!!) - aber auf diese Sachen setzt der Film auch nicht, sondern fast ausschließlich auf Spannung - und das macht ihn so grandios. Die Atmosphäre ist klasse, die Story gut und der Film ansich wirklich sehr spannend. Hervorgehoben werden die extrem-blutig-ausfallenden Morde des Stiefvaters, gepeppt mit einem Hauch Humor und das krasse Finale hätte echt nicht besser sein können!!! Topfilm! Empfehlenswert ist aber nur die ungekürzte FSK-18-Fassung von STARLIGHT-VIDEO. Auf die TV-Ausstrahlungen sollte man lieber verzichten. (10/10)
5
Gelungener Abschluss der Stepfather-Triologie. Ruhige Familienidyll-Szenen wechseln sich mit unheilvoll-bedrohlichen Momenten und einer Handvoll derber Splattereinlagen ab. Die Darsteller machen ihre Sache gut und besonders der hinterlistige Stiefvater kommt ziemlich glaubhaft rüber. Spannend ist der Film im klassischen Sinne nicht, da auf Hetzszenen und ähnliches weitestgehend verzichtet wird. Vielmehr fesselt der Film dadurch, dass stets eine unheilvolle Stimmung über den Szenen liegt, die letztlich auch hin und wieder durch blutige und heimtückische Morde gekrönt wird. Es verwundert nicht, dass der Film mit FSK18 und Indizierung belegt wurde, allerdings nur in der Uncutfassung versteht sich. Im TV ist von den Goreszenen leider kaum etwas übergebliben. Freunde stimmiger Thriller werden mit Vatertag gut bedient.