Review

Auch aus " Stepfather " wurde eine Trilogie gemacht. Hier haben wir eine Seltenheit, denn Teil 2 ist einen Tick besser als der Erstling, das liegt schon einmal daran, dass hier Jeff Burr am Werk ist, ein Fachmann für Horrorfilme.

Inhalt:
Der psychopatische Stiefvater sitzt seit ein paar Jahren in der psychatrischen Anstalt. Doch er kann fliehen und ermordet einen Wärter und seinen Psychater. Er findet Zuflucht in einer Kleinstadt wo er sich gleich an die hübsche Maklerin Carol und ihren Sohn Todd heranmacht. Doch als ihm ein paar Menschen aus Carols Umfeld zu nahe treten, bringt er diese um. Carol und Todd erkennen die Gefahr fast zu spät.

Meistens sind Fortsetzungen schlechter als das Orginal, hier nicht. Die ganze Story, natürlich außer der Psychatrie wieder genau die Selbe wie im Orginal, ist einfach rasanter inszeniert und das liegt eindeutig an Jeff Burr. Er hat schon einige Horrorkleinode gedreht, die sich wirklich sehen lassen können. Es wird wesentlich mehr gemordet und auch blutiger gemordet als in Teil 1. Obendrauf gibt es noch ein härteres und heftigeres Finale als im Erstling. Die Morde sind gut verteilt, es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf und bei 80 Minuten Spielzeit ist der Film auch nicht zu lang geraten.

Wie immer spielt alles in einer idyllischen Kleinstadt und hier herrscht genau die Selbe Atmosphäre wie in Teil 1. Zum Teil verwendet man auch noch die Musik aus dem Erstling, hat aber auch ein paar neue Sounds parat. Natürlich darf der Stiefvater wieder sein Lied pfeifen, nachdem er jemand ermordet hat.

Terry O´Quinn spielt nicht ganz so intensiv wie im Orginal. Er verkörpert den bösen Stiefvater immer noch besser und böser als jeder andere, trotzdem war er im Orginal noch etwas psychopatischer. Meg Foster spielt die arme Witwe Carol, welche auf den Psychopat hereinfällt. Jonathan Brandis spielt ihren Sohn Todd, mal ein Kind, welches einem in einem Film nicht auf den Sack geht.

Natürlich hat auch Regisseur Jeff Burr ein paar dicke Logiklöcher zu verbuchen, zum Beispiel kann man es nicht so schnell und sauber schaffen einfach eine Identität zu übernehmen, vor allem ohne dass es jemand merkt. Da gibt es noch so kleinere Dinge, welche aber in Teil 1 auch schon vorlagen. Aber trotzdem bekommt man einen blutigen, zum Teil humorigen Psychothriller geboten.

Fazit:
Fast das Selbe wie in Teil 1, nur etwas rasanter und blutiger. Sehr gute Darsteller und Atmosphäre, einfache Story mit ein paar Logiklöchern. Meiner Meinung nach aber etwas besser als der Erstling.

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