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Der Film "Stepfather" aus dem Jahre 1986, war ein sehr gutes Bsp. dafür, wie man ohne große Goreeffekte einen äußerst spannendes und intensives Filmerlebniss machen konnte. Nach dem Erfolg des Films war es daher natürlich auch nur eine Frage der Zeit, bis die Fortsetzung kommt. 3 Jahre später war es dann soweit. Und auch mit diesem Ergebnis kann man durchaus zufrieden sein!

"Stepfather 2" setzt die Story um den Psychopathen, dessen richtigen Namen niemand weiss, gekonnt und überzeugend fort. Allerdings hat man, wie bei Fortsetzungen meist üblich, die Story etwas zurück geschraubt und die Anzahl der Gore-Effekte erhöht. Zwar sind es immer noch wesentlich weniger, als sonst im Genre üblich, aber man merkt doch das die Produzenten mehr Blut sehen wollten.

So gibt es dieses mal 2 Morde dazwischen, von denen einer äußerst blutig geraten ist. Und auch beim Finale fließt mehr roter Saft, als im ganzen ersten Film zusammen.

Trotzdem ist der Streifen wieder gekonnt atmosphärisch und äußerst spannend. Das liegt vor allem wieder an Hauptdarsteller Terry O'Quinn und an dem genialen Score!

Allerdings muss man leider erwähnen, das auch die Filmfehler- und Storylöcher-Quote, des Vorgängerstreifen, "übernommen" wurde. Schon im ersten Teil konnte man einige Löcher und Ungereimtheiten ausmachen, genauso wie den etwas dilitantischen Schnitt. Besser wurden diese Sachen leider auch hier nicht! Aber na ja, man kann darüber hinweg sehen!

Fazit: Spannende und überzeugende Fortsetzung, die zwar etwas mehr auf Blut und Gore als der erste Teil setzt, dabei aber immer noch recht atmosphärisch ist und gekonnt an den Nerven zerrt.

Wertung: 7/10

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