Die Masche dieser Serie scheint es zu sein, das gleiche Filmchen immer und immer wieder abzuspulen: Die gleichen Handlungsabläufen an den gleichen Drehlocations und selbst vereinzelte Szenen wiederholen sich ständig. So gibt es das Nackttänzchen am Lagerfeuer genauso erneut zu sehen wie die Tanz-Performance von Julie Strain als freizügige Waldhexe und auch das gemeinsamen Einölen am Flussufer darf nicht fehlen. Ein echtes Déjà-Vu-Erlebnis also.
Immerhin wurde hier die Besetzung komplett ausgetauscht und man erfährt, dass die Ufos an allen schuld sind. Wer mit dieser Softporno-Trash-Serie nicht so recht vertraut ist: Eine aufgesexte Parodie von "The Blair Witch Project" mit leicht bekleideten Mädels, viel Gekreische und noch mehr Titten. Für Genre-Verhältnisse sogar recht kurzweilig inszeniert wer keine intellektuelle Herausforderung sucht.
Die Cast ist gar nicht mal unsympathisch, der Film selbst zum Glück nicht ganz so deppert wie so manch anderer Erguss aus diesem Sektor. Jim Wynorski hat alle fünf Teile der Serie wacker durchgehalten und legt hier einen kurzen Gastauftritt als Videointerviewer hin. Andy Sidaris tritt unter dem Pseudonym Dick Bigdickian in Erscheinung, von den einschlägig bekannten Damen macht jede genau das, was man von ihr erwartet. Als musikalische Untermalung zu den unzähligen Stripnummern gibt es Disco und House, was mir recht gut gefallen hat.
Fazit: Leicht- und offenherzige BWP-Parodie mit dem gewissen "Im Frühtau zu Berge"-Flair. Sexy No Brains-Filmchen, 5 von 10 Punkten.