Der Krieger Todesjäger soll drei Artefakte, ein Schwert, ein Amulett und einen Kelch, finden und vereinen, um den bösen Magier Munkar, der demnächst ein großes Turnier veranstaltet, zu besiegen. Unterwegs trifft er auf andere Kämpfer:innen, die zum Turnier wollen und schließt sich ihnen an. Auf der Burg erwarten ihn Intrigen, Kämpfe und Zauberei.
Mit diesem 80er-Jahre Sword & Sorcery Streifen liefert Cannon-Films ein Paradebeispiel dafür ab, dass auch die damaligen Billigproduktionen aus den USA keinen Deut besser sind, als vergleichbares Material aus Italien. Schnell gedreht, mit minimalem Budget und dem klaren Ziel, möglichst viel nackte Haut zu zeigen, um ein bestimmtes Publikum anzulocken. Klappt doch immer wieder.
Hauptdarsteller Rick Hill passt mit der obligatorischen Muckibuden-Figur voll ins Conan-Lookalike-Schema, aber er ist ebenso wenig sympathisch, wie alles männliche, was sich ansonsten noch neben ihm im Film produziert.
Frauen sind entweder sehr spärlich bekleidet, wobei öfter einfach mal die Brüste aus der Kleidung rutschen, oder sie sind gleich komplett nackt. Sie dienen hier eh nur als Trophäen oder Opfer für misogyne Übergriffe und angedeutete Vergewaltigungen, was übrigens unseren “Helden” keineswegs ausschließt. In den ersten 25 Minuten muss er gleich mal drei Frauen aus den Klauen von noch übleren Typen erretten, macht sich danach aber direkt an eine von ihnen ran. Und eine Kriegerin, die ihn später begleitet, besteigt er, während sie schläft. Beide Frauen haben freilich sofort keine Einwände gegen den stattlichen Recken. Is’ kar.
Das ist purer Exploitation-Pulp für niedere männliche Instinkte und Triebe.
Der Einstieg mag noch mit ein paar Abenteuer-Versprechen locken, aber schnell wird klar, dass hier alles mau und billig bleibt: miese Fights, deren Choreografien aus der Grundschule stammen, eine Kamera, die viel zu oft wegguckt, anstatt wenigstens die Härten ordentlich einzufangen. Letztlich wurscht, denn das Blut schaut eh aus wie flüssige Marmelade mit Ketchup – bunt und klebrig, aber nicht im Geringsten hart oder überzeugend.
Überall maximal viel nackte Haut, was den Film durchzieht wie ein roter Faden, gepaart mit einem üblen Frauenbild, das Frauen entweder als Objekte oder hilflose Dinger zeigt, die gerettet oder misshandelt werden. Die Unsympathen dominieren komplett, es gibt keinen einzigen Charakter, mit dem man mitfiebern könnte, und die Action fühlt sich an wie ein endloser, uninspirierter Brei ohne echten Biss.
Ein peinlich veralteter, misogyner Schrottstreifen, der selbst für Fans von 80er-Fantasy-Trash kaum zu retten ist. Billig, plump und widerwärtig in seiner Frauenfeindlichkeit. Wer einfach mal sehen will, wie tief man damals sinken konnte, kriegt mit diesem Mief ordentlich was geboten.