Alle Kurzkommentare


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Der Autorenfilmer Fassbinder hat jegliches Leben aus dem ohnehin schon nicht spektakulären Stoff gesaugt und ein stinklangweiliges und völlig verkopftes Machwerk geschaffen. Allein der überlange und entsetzlich umständliche Zweittitel ist ein schlechter Scherz. In tristen Schwarzweißbildern, die irgendwie auch noch jegliche Ausstattung zu absorbieren scheinen, plappern die roboterhaft agierenden Darsteller wie betäubt und ohne jegliche Emotion ihre Texte runter. Wenn dann Sätze fallen wie "Nicht so wild, Effi! Nicht so leidenschaftlich!", dann ist das unfreiwillig komisch, weil im totalen Widerspruch zu dem Gezeigten stehend, und eignet sich höchstens zum Veräppeln in geselliger Runde - so wie wir als Schüler in der Oberstufe es nach dem "Genuss" dieses Murks für uns gemacht haben. Hanna Schygulla ist auch eine krasse Fehlbesetzung: viel zu alt und obendrein blond.

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Was habe ich eigentlich erwartet? Ich muss ja sagen ich fand ja schon das Buch sterbens Langweilig, aber der Film unterbietet sogar dieses. Das winzige Bisschen Handlung, dass man im Buch noch hatte fehlt komplett. Die Szenen sind zusammenhangslos und wer nicht das Buch kennt wird sowieso seine Schwierigkeiten haben dem Geschehen (wenn man das so noch nennen kann) zu folgen, falls man nicht sowieso schon eingeschlafen ist. Sogar meine Deutschlehrerin (!) ist der Meinung, das der Film lanweilig ist... Falls es noch irgendwen interessiert: Schauspieler sind solide, wenn auch anders, als man nach der Buchlektüre, erwartet. Der Regisseur...ach was rede ich eigentlich noch? Für mich ein Anwärter auf den Titel "Schlechstester Film aller Zeiten".

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