Vive la France - eine Filmkroteske wie Borat?
Auch wenn es am Anfang Ähnlichkeiten gibt, kein Vergleich zu dem "Mainstream-Erfolg" aus den USA von 2006.
Versuchten die Amis,alle kulturellen Eigenheiten als "Slapstick" abzuwerten, so wird hier in (französisch)hurmorvoller Weise versucht, die Denkensart anderer Kulturen dem Publikum nahezubringen.
Obwohl die Handlung das heikle Thema Terrorismus beinhaltet,ist es Michael Youn gelungen,den Spagat zwischen Komödie und gesellschaftskritischem Film ohne abdriften in eine Kroteske oder eines Klamaukfilm zu realisieren.
Der Anfang ist schnell erzählt - Zwei Freunde werden in einem fiktiven Staat,der von der Uno nicht anerkannt wird,als Terroristen ausgebildet,um - wegen der Aufmerksamkeit - den Eiffelturm in Paris mit einem entführten Flugzeug in die Luft zu sprengen. Leider gibts einen Streik am Pariser Flughafen und so muss das Flugzeug in Korsika landen. Für unsere beiden Terroristen beginnt eine Odysee durch Frankreich, wobei sie lernen müssen, daß Frankreich nicht gleich Frankreich ist.
Vive La France ist eine Liebeserklärung an Multikulti, Frankreich und an alle Franzosen!!