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Ein Klassiker, der vor allem mit seinem Ende Kino Geschichte geschrieben hat. Erfreulicherweise ist aber auch der Rest des Films von Regisseur Franklin J. Schaffner kaum schwächer.


Der Astronaut Taylor ist in einem Raumschiff im Weltraum unterwegs und spricht gerade seinen letzten Logbuch-Report auf Band, bevor er sich zu den mitfliegenden Astronauten Landon, Dodge und Stewart in den künstlichen Tiefschlaf begibt. Obwohl die vier die Erde des Jahres 1972 erst vor sechs Monaten verlassen haben, schreibt man dort inzwischen aufgrund der Zeitdilatation bei annähernder Lichtgeschwindigkeit das Jahr 2673. Taylor bekräftigt, dass er die Erde des 20. Jahrhunderts ohne Bedauern verlassen habe, und kritisiert die Menschheit, die sich in Kriegen gegenseitig umbringe. Als die Crew ein Jahr später, mehr als 18 Monate nach Verlassen der Erde, im Erdenjahr 3978 wieder aus ihrem Tiefschlaf erwacht, ist das Raumschiff auf einem unbekannten Planeten in einen See gestürzt und versinkt langsam. Wegen eines Defekts der Tiefschlafkammer ist die Astronautin Stewart tot und ihr Körper mumifiziert. Die drei überlebenden Männer können sich mit einer Notausrüstung in ein Schlauchboot retten und das Ufer erreichen. Als Landon dort eine kleine Flagge der Vereinigten Staaten positioniert, kann Taylor darüber nur lauthals lachen.

Nach dem Durchqueren einer Wüstenlandschaft kommen die drei an seltsamen Gebilden vorbei, die wie Vogelscheuchen aussehen, und entdecken dahinter eine Oase mit Wasser. Als sie im Wasser ein Bad nehmen, wird ihnen ihre Ausrüstung und ihre Kleidung gestohlen. Bei der Verfolgung der Diebe treffen sie auf eine Gruppe primitiver und stummer Humanoiden, die auf der Suche nach Nahrung ein Maisfeld plündern. Plötzlich stürmen Horden von aufrecht gehenden, sprechenden, bekleideten und teilweise auf Pferden reitenden, bewaffneten Gorillas heran und machen Jagd auf die Menschen. Dabei wird Dodge erschossen, Landon bewusstlos geschlagen und Taylor mit einer Schusswunde am Hals gefangen genommen....


Aktueller denn je leider, wird mit Planet der Affen der Menschheit recht eindrucksvoll der Spiegel vorgehalten. So erinnert nicht von ungefähr die Hierarchie innerhalb der Affengemeinschaft an die Menschheit. Ebenfalls weißt die Behandlung der Menschen im Film Parallelen auf, zu dem wie der Mensch mit der Tierwelt sowie Natur umgeht. Aber auch die Maskeneffekte haben sich sehr gut gehalten. Schauspielerisch ist ebenfalls allen im grünen Bereich. Heston gibt überzeugend den markanten Haupthelden, während aufgrund der sehr guten Masken auch Roddy McDowall, Kim Hunter sowie Maurice Evans überzeugen können bzw in der Lage sind Emotionen zu transportieren.

So gibt es eigentlich fast nichts auszusetzen und fette 9 Punkte bedeutet die Ausbeute. 

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