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6

Das ist sogar noch einer der besseren Pappschuber-Videokassetten-Grabbeltischheuler, die einem in den 80ern in sämtlichen Kaufhäusern hinterhergeschmissen wurden. Nach einem etwas langsamen Start mit müden Agentenfilmmotiven wird es wunderbar cheesy und hölzern. Dieser trashige Space Trip hat einfach alles: putzige Raketen- und Raumschiffmodelle, humanoide Aliens in lachhaften Sexshop-Outfits, Reparaturen außen am Schiff während des Allflugs, die aber ohne einen Helm ausgeführt werden, drollige intergalakitische Techtelmechtel und eine Art "geistig behinderten Roboter". Dabei ist dieser Euro-SciFi für seine Entstehungszeit nicht einmal wirklich schlecht gemacht, wenn man von den schäbigen Zottelkostümen der wilden Affenmenschen einmal absieht. Das merkwürdige und viel zu abrupte Ende lässt jedoch Probleme hinter den Kulissen (Geld aus? Streit um das Drehbuch?) vermuten.

5

Angesichts seines Alters verwundert es nicht, dass "Raumkreuzer Hydra - Duell im All" ein kaum erstzunehmender früher Vertreter der italienischen Space-Operas ist. Trash- und Funfaktor erreichen bisweilen den roten Bereich, so dass es zu verschmerzen ist, dass die im Videotitel angekündigten Affen nur am Rande auftauchen. Fazit: Ein grenzdebiler Spaß, sexistisch und rassistisch obendrein.

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