Es war einmal ein Däne, der hatte stark Migräne.
Trotzdem nahm er die Kamera und lud die Crew zum Kirchensaal.
Regie und Drehbuch Haugegaard: „Hier wird nicht an Blut gespart!“
Kontraste nehmen wir alle raus, Figurenzeichnung fällt heut aus.
Der Film steigt ein mit Priester-Bla, ein andrer zieht mit Koks ne Bahn.
Die Trauerfeier (zwei sind tot), doch dann kommen Zombies, die sehn rot.
Bisse, Wunden, Kreuz in Brust, - Handgemacht! Fast schon Genuss.
Doch nur der Splatter kann´s nicht richten, da die Autoren auf Drive verzichten.
Die Mimen wirken reichlich blass, nur das Schminkteam hatte Spaß.
Sound und Score sind gut zu hören, allerdings Verzerrer stören.
Wenn Bewegung ist im Spiel, kann die Kamera nicht viel, -
Sie wackelt in den dunklen Gängen, auch der Schnitt zuweil bleibt hängen.
Dreiviertelstund, - das klingt recht kurz, jedoch der Inhalt birgt viel Murks:
Gewölbe, Schächte, - Einheitsbrei, wer überlebt ist einerlei.
So beißen Zombies, kämpfen dreie, eher spannungsarm, bis auf zwei Schreie.
Wenn auch Gore ist viel enthalten, Spannung will sich kaum entfalten.
So zanken Brüder, kämpft ne Kleine, ein toter Lump greift nach zwei Beinen.
Der Pfaffe ward nicht mehr gesehen, wahrscheinlich ist´s im Off geschehen.
Und wenn die Cam auch weiter wackelt, bei Gegenwehr wird nicht gefackelt.
Es krachen Schädel, zucken Beine, nur ne Pointe find sich keine.
Es überwiegt die Langeweile, der Film wirkt wie ne C-Film-Zeile:
Wenig Farbe, sehr viel Blut, - das tut nur dem Gore-Nerd gut.
Hand aufs Herz: Wir wollen Splatter, doch mit ner Story would be better.
Das nächste Mal, mein lieber Däne, zeig etwas mehr als Zombie-Zähne!
„Zombie Resurrection“: Wenig Inhalt, leidlich Action:
3 von 10