Review

Leif Jonkers ist sicherlich für Amateur-Fans ein guter Film, für den normalen Horrorfan jedoch nicht zu gebrauchen.

In einem Supermarkt erlebt Tobe ein Massaker. Ein Vampir bringt dort alles um was sich bewegt, nur Tobe kann sich retten. Doch kaum in Sicherheit, bemerkt er, dass die ganze Stadt langsam aber sicher von Vampiren verseucht ist. Mit einigen Freunden versucht er, die Vampire doch noch aufzuhalten.

Originell ist die Story sicherlich nicht. Dem aufmerksamen Zuschauer wird die Story aber bekannt vorkommen, denn John Carpenters Vampire ist der Story doch teilweise ziemlich ähnlich. Da hat der gute Herr Carpenter doch ein wenig geklaut, oder?
Die Schauspieler sind wohl alles unbegabte Typen, denn so spielen sie auch, positiv ragt da keiner hervor. Die deutsche Synchro ist auch nicht gerade der Überhammer.
Dafür bietet Leif Jonker aber einige deftige Home-Made Splattereffekte, die jeden Amateurstreifen-Fan wohl zur Entzückung bringen. Gore gibt es hier also mehr als genug, der ganze Film ist eigentlich nur um die blutigen Effekte aufgebaut. Das Ende kann locker als goriger Höhepunkt betrachtet werden.
Leider reicht Gore und eine dünne Handlung nicht, um einen Film abzuliefern. Darkness spaltet sicherlich den Horrorfan, Amateurfreunde werden den Streifen lieben, der normale Horrorfan, der nicht auf Amateurstreifen steht (also ich!), kann mit diesem Film nix anfangen.

Fazit: Die Offenbarung für Amateur- und Trash-Fans, der Rest sollte einen großen Bogen um Leif Jonkers Darkness machen.

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