Review

Seit mindestens 10 Jahren steht der Name Bruce Willis eher für B-Movies, als für das große Actionkino, mit dem der in Idar-Oberstein geborene Glatzkopf berühmt und beliebt wurde.

Da hatten wir die teilweise noch annehmbaren Keine halben Sachen 2, Hostage, Alpha Dog, 16 Blocks, Verführung einer Fremden, Surrogates und Cop Out.

Seit Beginn des laufenden Jahrzehnts folgte dann aber dramatisch schlimmer werdender Murks wie Set Up, Catch.44, Lady Vegas, Fire with Fire oder The Cold Light of Day, der überwiegend gleich Direct-to-Video verwurstet und vom Massenpublikum überhaupt nicht mehr wahrgenommen wurde.

Ins Kino schaffte es Willis nur noch mit Nebenrollen (Planet Terror, Expendables) oder als Teil namhafter Ensembles (R.E.D.).

Um nicht endgültig zum Trash-Onkel zu werden, musste dringend wieder ein echter Hit her. Also schlüpfte Bruce erneut in seine Paraderolle als John McClane, um ein weiteres Action-Abenteuer zu erleben. Allerdings nicht in New York oder Los Angeles, sondern ganz woanders. Tja, nur wo?

Hawaii wäre sicher saucool gewesen. Oder Chicago, Las Vegas, San Francisco, Miami, New Orleans, Rio, Sydney, London, Paris, Rom, Tokio, Hongkong. Aber nicht doch. Moskau ist trumpf! Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, drehte man in Ungarn.

Heraus kam ein Film, den man von Steven Seagal oder Wesley Snipes erwarten darf, der als Teil der Stirb-langsam-Reihe aber als Schlag ins Gesicht der Fans betrachtet werden muss.

Fazit:
Billiges Machwerk ohne jede Daseinsberechtigung. Dafür aber mit schlechter Story, schlechten Darstellern, ebenso viel Langeweile wie Unlogik, lachhaften Schurken und einem Finale zum Kopfschütteln. Bruce Willis am Ende.

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