7
Last Witness ist ein wirklich gut erzählter Krimi und hebt sich von den üblichen Asia/HK Filmen ab. Er ist kein üblicher Asien-Actionkracher. Realistisch gdreht und mit einem kleinen Einblick in die koreanische jüngere Geschichte, was für einen Europäer durchaus interessant sein dürfte, hält der Film die gesamte Zeit die Spannung durch. Dies auch durch anhaltende neue Wendungen im Film wodurch der Betrachter in den Bann der Ermittlungen gezogen wird. Ich bin gespannt was da noch so aus Südkorea kommt. Jedenfalls nicht das, was man vielleicht sonst aus Asien gewohnt ist. 7/10
9
Inhalt: Last Witness erzählt die Geschichte von einem Mord, bei deren Aufklärung der zuständige Ermittler auf eine Spur zu einem koreanisches Gefangenenlager im Jahre 1950-1952 stößt, hinter deren Zäune bei Zeiten eine große Revolte stattfand. Eher zufällig stößt der Ermittler dabei auf ein Tagebuch einer Ordensschwester, die sich in auch damalig mit dem Lager zu tun hatte. So wird der Film teils in der Gegenwart, teils beim Lesen im Tagebuch, in Vergangenheit erzählt. Fazit: Sehr realistisch erzählter Kriminalfilm, der seine Spannung fast ausschließlich mit dem Aufwerfen weiterer Fragen zu dem, was damals im Lager geschehen war, aufbaut. Die Schauspieler sind glaubwürdig und können zur Auflösung am Ende sogar echtes Mitgefühl für die Leidenswege der einzelnen Parteien herausspielen. Wer gut gedreht logische Kriminalfilme mag, die durch ihre strikte Einfachheit zum Ende hin begeistern, ist hier bestens aufgehoben.
7
Last Witness ist ein guter Krimi, über einen Polizisten der einen Mord aufklären will. Dazu wird noch in Rückblicken eine andere Geschichte einer Frau und eine Mannes auf der Flucht erzählt. Die Schauspieler sind allesamt gut und der Film hat sehr schöne Bilder. War eigentlich überrascht, lediglich der Schluss fand ich nicht so wahnsinnig toll. 7 / 10 Punkten