Wenn man sich von einem Film mal so richtig verarschen lassen möchte, dann schaue mann diesen Film. Und verarschen, heißt dieser 'Safe Haven' beginnt durchaus mit Spannung und verläuft später zwar recht seicht, gleitet doch sympatisch dahin, verliert sich aber letztendlich in Dramaturgisch unterirdischen Schlusswindungen der Akteure, die nur noch so zu agieren scheinen damit der Spannungsplot seine Bewandtnis behält. Schwierigkeiten also nur der Schwierigkeiten wegen bestehen und nicht weil sie vielleicht recht einfach gelöst werden könnten, in dem man sich ausspricht, aber genau diese Aussprachen dem Zuschauer verweigert und somit ausgeblendet werden, obwohl sie dann doch irgendwie stattgefunden haben müssen. Eine volle Gurke die im letzten Drittel alle vorherigen Sympathiepunkte verspielt und mit der allerletzten Offenbarung des Filmes den Vogel abschießt und an klischeehafter konservativ christlicher Propaganda in den Abspann schmachtet.
Boah ehhh.... Nein... 8-o