Review

"Die Wiege der Sonne" ist ein Streifen mit Topbesetzung, gut aggierenden Schauspielern, aber leider auch einer spannungsarmen Story. Mir jedenfalls viel es schwer, während des Streifens die Augen offen zu halten, weil die Geschichte einfach zu langatmig erzählt wird. Da werden Computertricks ewig erklärt (gut, heute ist da der Stand auf Grund der schnelllebigen Zeit auch einiges weiter und vielleicht ist es deshalb auch nicht so aufregend) und einige Handlungen bestimmter Charaktere kann man einfach nicht nachvollziehen. Da wird sich zum Beispiel erst vor dem Feind versteckt, um ihm dann kurze Zeit später freiwillig in die Arme zu laufen. Naja dies könnte natürlich auch an der japanischen Mentalität liegen, vielleicht ist das bei diesen Landsleuten ja so üblich, um das Gesicht zu wahren.

Weiterhin wird der vorläufige "Täter" viel zu zeitig präsentiert, so dass jedem auf Grund der Laufzeit klar ist, dass er es nicht sein kann. So passiert diesem Thriller das Schlimmste was einem Film dieses Genres passieren kann: es mangelt häufig an Spannung. Leider gibt es auch keine nennenswerten Actionszenen oder andere Sequenzen die einem im Gedächtnis bleiben würden, die den Film etwas aufwerten könnten.

So bleibt dem Zuschauer nur, sich an den Schauspielern zu erfreuen, die sowohl in den Haupt-, als auch in den Nebenrollen fantastisch besetzt sind. Wenigstens hält der Titel was er verspricht und wiegt einen selbst bei Sonnenschein in den Schlaf.
noch 4 Punkte

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