EMMANUELLE - IM TEUFELSKREIS DER LEIDENSCHAFT ist ein sehr schlechter Sexfilm von Jean-Marie Pallardy.
Wie in einigen seiner anderen Filmchen ebenfalls, spielte Regisseur Pallardy in EMMANUELLE – IM TEUFELSKREIS DER LEIDENSCHAFT auch die männliche Hauptrolle. Ich kann dies gut verstehen, schließlich konnte er sich vor der Kamera mit Damen wie Brigitte Lahaie vergnügen...
Brigitte Lahaie sieht man in LE JOURNAL EROTIQUE D'UNE THAILANDAISE jedoch leider nur in wenigen sehenswerten Filmszenen. Wenn sie in ihrem Hotelzimmer unter der Dusche steht, dann gehört dies zu den ganz wenigen erotischen "Höhepunkten“, die dieses langweilige Machwerk bietet.
Der Film wurde mit diversen expliziten Sexszenen gedreht. In vielen Ländern wurde jedoch nur eine Softcore-Version des Filmchens veröffentlicht. Die entschärfte Filmfassung ist meiner Meinung nach auf keinen Fall weniger sehenswert, da die typischen Nahaufnahmen von diversen Körperteilen wirklich nicht besonders sehenswert sind.
Immerhin ziemlich einzigartig sind in der Originalfassung die Aufnahmen einer Sexshow, in der eine Frau zu sehen ist, die gleich mehrere Zigaretten miteinander "raucht“. Nein, die Glimmstängel stecken nicht in ihrem Mund...
Wie der Originalfilmtitel vermuten lässt, wurde ein großer Teil dieses Machwerks in Thailand realisiert. Für mich ist es unbegreiflich, dass nicht mehr schöne Außenaufnahmen gedreht wurden. Eine längere Sexorgie hätte auch auf irgend einer Kuhweide in der Schweiz gedreht werden können, die diversen Filmszenen im spärlich eingerichteten Hotelzimmer sind enttäuschend.
Ach ja: Dass ich überhaupt nichts über die Story geschrieben habe, liegt nicht daran, dass ich sie nicht verstanden hätte…
LE JOURNAL EROTIQUE D'UNE THAILANDAISE wurde übrigens auch als Emmanuele 3 und als Emanuele 3 veröffentlicht. Natürlich handelt es sich bei diesem wirklich schlechten Sexfilm nicht um den dritten Teil der bekannten Emmanuelle-Serie (GOODBYE EMMANUELLE).
2,5 Punkte