5
Groß budgetiertes E.T. Rip-Off mit hohem Erzähltempo, vielen Alien FX, etwas kindgerechtter Action sowie Cola, Skittles und McDonald's Product Placement. Das kleine, niedliche Alien freundet sich mit einem im Rollstuhl sitzenden Jungen an. Gemeinsam wollen sie die Eltern des kleinen Alien finden, damit sie wieder auf ihren Heimatplaneten zurückkehren können. Keine Frage, das ist melodramatischer Bullshit aber der Film hat zudem eine bizarre Seite. Es gibt ein paar comichafte Szenen, die wohl lustig gemeint sind. Z.B. Wird das kleine Alien vom Auto angefahren und an der Scheibe platt gedrückt, wie ne Flunder. Ich fand das tendenziell eher verstörend als witzig. Das Design der Alienfamilie fand ich ebenfalls "creepy". Insgesamt ein angenehm unterhaltsamer 80er Kinderfilm mit ein paar seltsamen aber interessanten Produktions-Entscheidungen. Habe mich gut amüsiert!!!
5
Ein unverschämter Abklatsch von E.T., aber längst nicht so schlecht wie sein Ruf. Also definitiv kein Kandidat für die IMDb Bottom 100, in der er sich lange Zeit befand. Die Kritiker haben den einfältigen Familienfilm damals vor allem deshalb so hart in die Mangel genommen, weil ihnen die unverhohlene Produktplatzierung (Coca Cola und McDonald's) missfiel. Ich könnte höchstens monieren, dass der außerirdische Gnom so hässlich geraten ist, dass man oft nicht weiß, ob man ihn knuddelig oder fies finden soll. Außerdem handelt es sich bloß um eine unbewegliche Puppe. Nur in der Szene, in der Mick im Fast Food Lokal als Teddybär verkleidet auf dem Tisch tanzt, ist er ganz bumsfidel - weil da offensichtlich ein Kind unterm Fell steckt. Call me drazy: Mir hat's als Pimpf sogar besser gefallen als Spielbergs verkitschter Blockbuster. Und diese Freundschaft ist auch rührend!