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Wie schon Teil zwei schließt auch diese Fortsetzung wieder direkt an den Vorgänger an. Marybeth landet nach dem Gemetzel im Sumpf in der örtlichen Polizeistation und wird für die Schuldige gehalten. Zur Überprüfung der Geschichte macht sich der Sheriff mit einer Truppe auf in die Sümpfe. Schnell stellt man fest, dass Marybeth vielleicht doch nicht die Ursache für die ganzen Leichen ist.

Wieder geschrieben, aber dieses Mal nicht inszeniert von Adam Green (dennoch mit Cameo in den ersten Minuten) ist man schnell wieder mittendrin. Und wieder stromert eine Gruppe durch den Sumpf und wieder wird diese von dem dort schlachtenden Victor Crowley beseitigt. Im Vergleich zum Vorgänger geht das hier mit weniger Längen einher, dennoch ist die zweite Fortsetzung nicht ohne Makel. Die Geschwätzigkeit der Reporterin Amanda kann irgendwann nerven, der Humor ist in der Qualität ambivalent und im Grunde ist das hier ein simpel konstruierter Slasher mit austauschbaren Figuren. Aber auch mit einer knackigen Laufzeit von knapp achtzig Minuten und einigen deftigen Einlagen. Der Härtegrad ist anständig und in der ungekürzten Fassung gibt es auch einiges zu sehen. Crowley zerlegt die Leute ruppig und so bekommt man diverses Gematsche und Blutfontänen. Die Effekte sind ordentlich, da steckt noch Handarbeit drin. Dazu sind die entsprechenden Sequenzen hier besser über die Laufzeit verteilt, die Durststrecken halten sich in Grenzen.

Darstellerisch ist das zweckdienlich, Danielle Harris hat wie im Vorgänger die Hauptrolle inne und sitzt in einer Zelle oder auf der Rückbank. Daneben finden sich ein paar bekannte Gesichter vor der Kamera ein, als da wären Zach Galligan, Sid Haig, Caroline Williams und natürlich wieder Kane Hodder als Monstrum.

„I should have gone on the swamp tour."

Blutiger dritter Teil der Reihe um Victor Crowley und immerhin eine recht geradlinige und matschige Angelegenheit. Die dünne Geschichte zieht sich hier und da etwas, Amanda und der fluchende Deputy sind auf die Dauer anstrengend. Subtil oder spannend ist hier nichts, allerdings macht „Hatchet III“ auch nie den Eindruck, mehr als ein okayer Slasher mit anständig roter Suppe sein zu wollen. Und das ist er immerhin. Nicht mehr, nicht weniger.

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