Darin Ferriola ist mir ein gänzlich unbekannter Regisseur, und das wird er auch bleiben. Denn dieses B-Filmchen, das er hier produziert hat, wird wohl keinem länger in Erinnerung bleiben. Auch wenn einige mehr oder weniger namhafte Schauspieler mit dabei sind, wie z.B. Kevin Patrick Walls, der u.a. bei Blade mitspielte, oder Robert Davi (Die Goonies, Stirb Langsam) Die Schauspieler sind an für sich gar nicht mal so schlecht, wenn man sich den Film im Original ansieht, denn die deutsche Synchronisation macht aus dem B-Film einen C-Film.
Zur Story: Zwei Verlierertypen, die eine Rückführungfirma besitzen, kriegen den Auftrag den Stein des Lazarus zu besorgen. Denn irgendwelche neugierigen Beduinen haben mit diesem Magus erweckt, der nun die Rückkehr der verlorenen und wirklich nicht netten Seelen aus der Zwischenwelt auf die Erde vorbereitet.
Der Film ist eine Art Fantasy-, Detektiv- und Myteryfilm mit dem Anspruch besonders witzig zu sein. Das schafft er sogar zum Teil. Gerade am Anfang kann der Film amüsieren, auch wenn er irgendwie billig wirkt. Das ganze hat die Ästhetik einer Folge Outer Limits. Zusätzlich gibt es ein paar Filmzitate, wie z.B. die Schwarz/Weiß-Szene auf dem Friedhof, die an die Nacht der Lebenden Toten erinnern soll. Und das mit dem Stein...also irgendwie erinnert mich das an Harry Potter, aber auch nur irgendwie....
Alles in allem ein Film, der nicht nur langweilig daher kommt, sondern in manchen Augenblicken sogar amüsieren kann. Aber deswegen braucht die Welt so einen Film wirklich nicht. Fragt sich auch, warum der Streifen FSK18 ist? Wahrscheinlich damit Minderjährige nicht mit so einem Schund belastet werden. Gore gibt es gar nicht. Das höchste der Gefühle sind zu Beginn ein paar Beduinen, denen beim Headbangen die Augen bluten. Und die Sexszenen kennt man aus dem Vorabendprogramm.
3 von 10 Punkten.