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Mit Renny Harlin (Tödliche Weihnachten, Stirb langsam 2, Deep Blue Sea, Zwölf Runden) war ein "Schwergewicht" in Sachen Actionkino am Werk. Kaum ein anderer Regisseur versteht es besser, Action und Hochspannung so gekonnt in Szene zu setzen.

Neben Sylvester Stallone können auch die anderen Darsteller (Michael Rooker, John Lithgow und Rex Linn) auf ganzer Linie überzeugen. Des Öfteren muss man sogar eingestehen, dass der Bösewicht Eric Qualen, gespielt von John Lithgow, Stallone die Show ein wenig vermiest, denn sein Charakter und seine Art wirken nie zu sehr aufgesetzt, sodass man ihm die Psychopathen-Rolle hundertprozentig abkaufen kann. Ehrlich gesagt ist er einer der besten Filmbösewichte aller Zeiten, zumindest meiner Meinung nach. Er ist herrlich fies und rücksichtslos, zugleich aber auch durchaus sympathisch in seinem Auftreten.

Natürlich kommt Sylvester Stallone zu keiner Zeit zu kurz, denn immerhin war er aktiv am Drehbuch beteiligt. So darf er mehr als nur einmal den Bösewichten die Show vermasseln, indem er ihnen immer wieder einen Schritt voraus ist und dafür sorgt, dass keiner an das verschollene Geld gelangt. Leider kommt die gute alte Rambo-Manier viel zu selten zum Einsatz - stattdessen zeigt Gabe Walker (Stallone) sehr viel Gerissenheit und Köpfchen. Aber auch das weiß zu gefallen. Wer jetzt denkt, dass er nicht mal seine Muskeln spielen lassen darf: Ruhig Blut, auch das wurde ihm nicht vorbehalten!

"Cliffhanger" ist Hochspannung pur, gespickt mit einer ganzen Reihe guter Darsteller, die vollen Körpereinsatz zeigen. Begleitet wird das Geschehen von grandios-schönen Landschafts- und Bergaufnahmen.
Auch an schick inszenierten Actionszenen mangelt es zu keiner Zeit! Action- und Spannungsfanatiker sollten definitiv einen Blick riskieren!

8,5/10

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