Review
von Ruegs
Der Film nimmt Bezug auf Tanz der Teufel (The Evil Dead) von 1981, in welchem einer der jetzigen Produzenten, Bruce Campbell, die Hauptrolle spielte.
Mia will einen Drogenentzug machen und zieht sich deshalb mit ihrem Bruder und drei Freunden in eine einsame Waldhütte zurück. Im Keller entdecken die Freunde Überreste von einem spirituellen Ritual und finden ein mysteriöses Buch mit der Aufschrift „Naturom Demonto", das Buch der Toten. Eric ist neugierig, öffnet das Buch und liest darin, dadurch wird jedoch ein böser Dämon aufgeweckt. Kurze Zeit später nimmt dieser Dämon Besitz von Mia, ihre Freunde schreiben das eigenartige Verhalten fälschlicherweise jedoch dem Drogenentzug zu bemerken die Gefahr zu spät. Bei verschiedenen Angriffen breitet sich der Dämon aus und übernimmt dann auch Besitz von Natalie, Olivia und Eric. Zum Glück kann Eric jedoch David noch darüber informieren mit welchen Massnahmen möglicherweise die befallenen Seelen vom Dämon befreit werden können. Er vergräbt Mia deshalb bei lebendigem Leib und als der Spuk vorbei zu sein scheint, versucht er sie wieder zu beleben. - Bis zu diesem Punkt ist Evil Dead ein brutaler und kompromissloser Horrorfilm. - Das Ende wirkte für mich danach jedoch etwas abstrus und überladen. David wird in der Hütte von Eric angegriffen, da der Dämon nun fünf Seelen hat erscheint das Gräuel, es regnet Blut vom Himmel, aus der Erde kriecht der Dämon als Reinkarnation in Gestalt einer Frau, der auferstandene Dämon greift Mia, welche wieder zum Leben erweckt wurde, an und die beiden liefern sich einen spektakulären Schlusskampf bei dem Mia den Dämon mit einer Kettensäge zweiteilt und dieser wieder zurück in den Boden kriecht.
Die Charaktere sind authentisch und agieren glaubwürdig, der Film bietet brutale und gut umgesetzte Gewaltszenen, die Story ist spannend umgesetzt und der Bezug zum Original passt. Abzug gibt es von mir hauptsächlich für den überladenen Schluss.
Note: 8 / 10