Ryan bewacht einen Tresor, gefüllt mit Diamanten. Der brutale Verbrecher Vincent Weaver raubt sie und tötet dabei Ryans Männer - und fast auch ihn selbst! Bei der Übergabe in Mexiko wird Weaver geschnappt! Ryan beschließt, ihn auf der Zugfahrt zum Gericht zu bewachen. Doch Weaver und seine Männer können sich im Zug befreien, und sie töten und terrorisieren die Passagiere! Ryan muss die Verbrecher und den Zug stoppen - schnell. Denn auch draußen wartet eine tödliche Barriere...
Death Train wurde mal wieder recht preiswert in Bulgarien realisiert. Nu Image schickt erneut Yossi Wein voran um aus einem nicht wirklich ergiebigen Drehbuch einen Actionfilm zurecht zu zimmern der in weitesten Teilen eigentlich schon durch Alarmstufe Rot Teil 2 abgedeckt wurde, nur das diesmal ein Diamantenklauberer aus Mechiko den Bösewicht abgeben darf.
Immerhin kann man ja sichergehen, das in einem begrenzten Raum einiges an Action stattfindet und somit der Bedrohungsfaktor ansteigt, aber irgendwie gelingt es dem Helden viel zu leicht die Bösmannsabteilung einen nach dem anderen zu exterminieren. So wird denn auch einer der Schergen nach dem anderen vom übrig geblieben Helden aus dem Rennen geworfen um in den irgendwie unrealistisch wirkenden Kämpfen das Gleisrandgebiet zu zieren.
Dem DOP gelingen dabei einige recht nette Außenaufnahmen, die dem Film zumindest einen halbwegs akzeptablen Look geben. Doch trotz der gelegentlich ambitionierten Kamera bleibt das Geschehen im inneren des Zuges und natürlich das Hauptaugenmerk auf die Action. Brian Genesse ist zwar ein recht lässiger Typ, aber einen Film als Hauptdarsteller trägt er nicht unbedingt, zudem wird ihm als Gegenspieler ein ziemlich weicheiiger Nemesis gegenübergestellt.
Death Train hat einige plausible Ansätze, aber letzendlich keine wirkliche Seele um im Olymp des Actionkinos bestand zu halten, bleibt aber im Durchschnittsbereich.
4/10