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Der Slasherfilm, der in den 80ern nahezu wöchentlich einen Streifen hervorbrachte und Mitte der 90er mit "Scream" erneut erfolgreich wurde, ist etwas eingerostet. Der Grund dafür dürfte der sein, dass den meisten Zuschauern, die ewig gleiche Leier langsam leid ist. Trotzdem traut man sich hier und da noch einen Film dieser Art zu bringen, schließlich sind sie schön billig zu herzustellen.
Dieses Mal wollte Südafrika seinen Beitrag dazu leisten und brachte mit "Slash" eine Mischung aus "Scream" und "Kinder des Zorns" auf den Markt. Trotzdem ist das Ganze ebenfalls höchst durchschnittlich geraten!

"Slash" krankt vor allem an der lahmen Handlung. Nicht, auch nur, dass Geringste Neue gilt es zu entdecken. Alles wurde schon X-Mal durchgekaut. Das wäre ja bei einem Slasher gar nicht mal sooo schlimm, aber zudem kommt der Film meistens nicht recht vom Fleck. Richtig in Fahrt kommt er erst nach 60 Minuten, in denen man locker auch ein Nickerchen hätte machen können. Die Charaktere sind zudem allesamt typisch 08/15 und keiner tut einem leid.

Die Morde sind allerdings recht schick inszeniert. Zwar nicht unbedingt blutig, aber doch recht hart geht es zur Sache, wenn der mysteriöse Mörder, auf den man aber sicher kommen kann, mit seiner Sense ein paar (aber doch viel zu wenige;-)) Teenies abmurkst. Zudem können die üblichen Stilmittel, wie Dunkelheit o.ä., doch schon mal für den einen oder anderen Schauer über den Rücken sorgen.

Die Darstellerleistungen sind auf üblichen Teenie-Horror-Niveau, wobei "Ed Gein"-Darsteller Steve Railsback noch am besten abschneidet. Und der Score ist auch nicht unbedingt erwähnenswert.

Fazit: Müder 08/15-Slasher von der Stange, der nicht viel zu bieten hat, außer ein paar ganz ansehbare Morde. Genre-Fans können mal einen Blick riskieren, aber mehr als einen werden selbst sie nicht dafür offen haben!

Wertung: 4,5/10

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