Alle Kurzkommentare


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Der liegt irgendwo zw. APOLLO 18 und MISSION TO MARS, ist mehr Mockumentary (mit reingeschnittenen Interviews und einer Musikuntermalung) denn Found Footage und leider auch mehr 2010: DAS JAHR, IN DEM WIR KONTAKT AUFNEHMEN denn 2001: ODYSSEE IM WELTRAUM. Die technische Umsetzung geht vollkommen in Ordnung und auch das Stock Footage wurde geschickt eingesetzt, doch Suspense wird dann wieder meist nur dadurch erzeugt, dass es in der Raumschiffkulisse rappelt und die Darsteller so tun, als würden sie durchgeschüttelt werden - wie auf der alten Enterprise. Und natürlich wird das alltägliche Astronautenleben intensiv gezeigt und ein Crewmitglied stirbt seinen heldenhaften Tod mit viel Pathos, nachdem es die Kameraden gerettet hat. Durch die fest montierten Kameras im Schiff wirkt der Film lange Zeit sehr statisch; Er ist darüber hinaus ausgesprochen steril.

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Keine Spoiler. In Europa Report geht es um eine bemannte Mission zum Jupiter-Mond Europa, um uA nach Spuren extraterrestrischen Lebens zu suchen. Es handelt sich hier weniger um einen "Spielfilm" als vielmehr um eine Art Dokumentation mit Rückblenden. Man darf also keine Action erwarten, sondern man beobachtet die Astronauten größtenteils bei ihrer täglichen Arbeit. Dementsprechend zäh schreitet auch die Handlung voran; für meinen Geschmack wird viel zu viel Belangloses diskutiert und philosophiert. Die späteren spannenderen Szenen sind mE zu schwach umgesetzt, was wiederum an dem Doku-Stil liegt; er ist, wie ein Vorredner schon sagte, zu steril, um richtige Spannung und echtes Mitfiebern zu erzeugen. Wer sich nach 45 min fragt: "Geht das jetzt so weiter?": Ja, es geht so weiter. Ich war enttäuscht. (4/10)

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