"God, this is horrible!"
Schonmal daran gedacht "Das Leben des Brian" mit einem Zombiefilm zu kreuzen? Nein? Nun, in Spanien gab es wohl ein paar Personen, die diese Idee gut fanden und einen ca. 15-minütigen Kurzfilm entwickelten. "Fist of Jesus" nennt sich das Kind, das die heilenden Fähigkeiten des Sohn Gottes ein wenig verkehrt.
Die Splatterkomödie braucht recht lange um an Fahrt zu gewinnen. Zu Beginn predigt Jesus vor seinen Jüngern und erhält die Auskunft über den Tod von Lazarus. Für seine knappe Laufzeit verbringt "Fist of Jesus" recht lange mit diesem Einstieg, der absolut bierernst ausfällt. Dass sich hieraus noch eine blutlastige Komödie entwickelt, ist nicht ersichtlich.
Mit der ersten Wiederbelebung beginnt ein schleichendes Schlachtfest, das teils ganz schön grenzwertig ist. Allein das Christentum als Thema für eine solche Parodie zu nehmen, ist schon gewagt, was beispielsweise auch "Dogma" ordentliche Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung bereitete. Hat man erstmal diese Hürde übersprungen ergeben die schwankenden Maskeneffekte und eine konstruierte Erzählweise die nächsten.
Gegen Ende gehts dann aber doch noch etwas flotter und einfallreicher zur Sache. Wenn der Protagonist im Dauerlauf mit Fischen auf Zombies losgeht, Köpfe einschlägt, Personen halbiert, Extremitäten abtrennt und ähnlich wie im Finale von "Braindead" ganze Zombiemassen zerstückelt, hat das schon etwas absolut trashig-spaßiges. Seine amateurhafte Herkunft kann er zwar auch dann nicht verbergen, aber zumindest stimmt es dann mit den Effekten.
4 / 10