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Der Film beschäftigt sich mit dem Thema Finanzkrise aus der Sicht von einem kleinen Anleger. Die Story erzählt das Schicksal von Jim Baxford, der bis zu diesem Zeitpunkt mit beiden Beinen fest auf dem Boden stand. Der ehemalige Soldat war Mitarbeiter bei einer Sicherheitsfirma und lebte mit seiner Frau Rosie in einem kleinen Häuschen. Der Teufelskreis begann als diese an Krebs erkrankte und dadurch die Deckungsgrenze der Krankenkasse erreicht wurde. Zuerst schien dies kein grösseres Problem zu sein, da Jim noch ausreichend erspartes Geld auf der Seite hat. Von seinem Finanzberater erfährt dann jedoch, dass die Immobilienfonds in denen er das Geld angelegt hatte keinen Wert mehr haben. Da er sogar für diese Fonds haftet, müsse er noch weitere 60'000.- USD nachschiessen und wegen der Abwertung der Immobilien kündigt ihm die Bank auch noch die Hypothek. Wegen dieser finanziellen Schieflage wird er für seinen Arbeitgeber zum Sicherheitsrisiko und verliert auch noch seinen Job. Da seine Frau Rosie die Schuld bei sich und ihrer Erkrankung sieht, beginnt sie aus Verzweiflung Selbstmord. Die Welt bricht nun für Jim vollends zusammen und vor lauter Hass plant er sich an den Schuldigen dieser Finanzkrise zu rächen. Zuerst erschiesst er gezielt einige Bosse und marschiert dann wild um sich ballernd im Büro seiner Bank ein. Dank einem cleveren Trick entkommt er am Ende und schwört mit seinem Rachefeldzug weiterzumachen.

Der Film ist recht unterhaltsam und zeigt auch mal die Schattenseite der Finanzwelt auf. Das Drama rund um Jim ist glaubwürdig inszeniert und seine Wut absolut nachvollziehbar. Natürlich hätte die Geschichte noch etwas mehr ausgeschmückt und dadurch spannender werden können. Die wahllose Ermordung der Banker im Büro scheint dann auch etwas unverhältnismässig zu sein. Ansonsten aber unterhaltend und gut produziert. Note: 7 / 10

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