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15 Ritualmorde erschütterten bereits Los Angeles, als Inspektor Russell Logan von einer geheimnisvollen Informantin einen Tip bekommt, der zur Verhaftung des Pentagramm-Killers führt. Nach dessen Hinrichtung finden allerdings weitere Morde statt, nach Meinung der Hellseherin Tess Seaton ist der Mörder Patrick Channing noch immer unterwegs, während die Polizei an einen Nachahmungstäter glaubt. Inspektor Logan wird immer mehr von Visionen Channnings gequält, die zu real scheinen und ihn in ein Vexierspiel gegen die Vernunft verstricken. Das Spiel, welches der real gewordene Geist des satanischen Mörders mit dem Cop spielt, ist gar nicht schlecht dargestellt, die Jagd auf das Phantom, nur für Logan sichtbar, ist von solidem Tempo. Mit wirklich mystischem Hintergrund beschäftigt sich die Regie und das Drehbuch von Robert Resnikoff hingegen gar nicht erst, sondern konzentriert sich auf einen actionreichen Thriller. Alle kleinen Ansätze von okkulter Seite sind sodann auch die schwächsten Momente und billiger Natur, die Qualität liegt in der Hatz nach dem Killer, die sich fast über die gesamte Laufzeit erstreckt und mit einem passablen Spannungsbogen daherkommt. Dazu trägt der Körperwechsel des untoten Geistes einiges Potential bei, während man sich in Sachen Horrorelemente wie Okkultismus und Kunstblutszenarien nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Zumindest lehnt sich der Plot nicht weiter aus dem Fenster, als dies solche B-Movies sollten, um in Trash zu verfallen und kann damit als leichte Kost jenseits des TV-Programms noch gefallen. Lou Diamond Philips und Melanie Griffiths Schwester Tracy in den Hauptrollen geben ein putziges Pärchen ab, zur kurzweiligen Berieselung reicht das Gebotene aus, ohne etwas herausragend Eigenes aufzuweisen.

Fazit: Typischer Okkult-Thriller zum einmal sehen und danach vergessen. 4/10 Punkten

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