Review

Der Tod ist erst der Anfang… vom Ende… der Welt

„Pentagramm“ aka „The First Power“ ist ein kompetentes Killerkleinod für den bettlägerigen Sonntagnachmittag oder freien Feiertag eines Horrorfans, wenn Lou Diamond Phillips einen satanistischen Killer fängt und zur Todesstrafe bringt. Doch danach fängt die dämonische Kacke für den Ermittler und in der Stadt der (B)Engel erst so richtig an zu dampfen… 

Stern aus der Hölle

Irgendwo zwischen „The Hidden“, „Jacobs Ladder“, „Sieben“ und „Shocker“ ist „Pentagramm“ ein sehr sympathischer und simpler kleiner Genretipp. LDP ist ein sehr erfrischender Lead, die Grenzen zwischen Thriller und Horror werden gut verwischt, es gibt einige echte Hackfressen wie Blutergüsse zu entdecken und die 80er-Aura steht noch deutlich in den verqualmtem Räumen. Straight, saftig, sündig. Das muss man nicht in den Himmel oder die Hölle loben, das kann man an einem verregneten Neujahrstag aber gerne mal mitnehmen. Die Prämisse ist null neu, die Umsetzung reißt keine Bäume aus und einem wird schnell klar, warum der jetzt nicht in Bestenlisten auftaucht, eher vom Strom der Zeit geschluckt wurde. Und dennoch kann ich mit solch einem giftigen Höllenhund zwischen den Jahrzehnten, Videothekenregalen und Genres mehr anfangen als man meinen sollte… Klein, freaky, fein. Und die „Ventilatorenszene“ ist nicht weniger als Gold! 

Satans seelisches Schachbrett

Fazit: Solider und geheimtippiger Serienkillerslasher mit übernatürlichen Wurmfortsätzen… Kein Klassiker, aber ein guter Guck! 

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