Unter Schmerzen gebiert eine Frau zwei Söhne. Kurz darauf wird ihr Dorf von den barbarischen Ungat überfallen. Die alte Hebamme kann jedoch mit den beiden neugeborenen Babys fliehen. Unter der Obhut der Kuniat, eines kriegerischen Amazonen-Stammes, wachsen die beiden Brüder zu stattlichen Männern heran. Als Gunans Bruder von Nuriak, dem Anführer der Ungat, getötet wird, schwört Gunan Rache. Die Entführung seiner Geliebten Lenna bildet den Auftakt zum alles entscheidenden Kampf.
Welcher Film hier Pate stand, dass dürfte wohl jedem klar sein: „Conan“ natürlich. Doch wer nun glaubt, dass dieses Werk von Regisseur Franco Prosperi dem Original ebenbürtig ist oder zumindest nahe kommt, der wird schnell eines Besseren belehrt. Angefangen bei der einfallslosen Story, die ohne Wendungen auskommen muss, über einen Hauptdarsteller, der Bata Illic nicht unähnlich sieht, bis hin zu dem absolut enttäuschenden Finale ist dieser Streifen einfach nur totaler Murks. Am Rande sei noch erwähnt, dass natürlich zu keiner Zeit Spannung aufkommt. Was ich bei einem Film dieses Genres auf jeden Fall erwartet habe, waren ausgedehnte Kämpfe mit dem Schwert. Doch auch hier totale Fehlanzeige. Zwar dürfen die Darsteller die Klingen das ein oder andere Mal kreuzen, doch dies meist nur sehr kurz und unspektakulär. Allerdings habe ich nur die 16er-Fassung gesehen, die gerade mal 68 Minuten läuft.
Dass das Budget nicht gerade üppig war, fällt dem Betrachter auch zu jeder Zeit ins Auge. Die Szenen spielen entweder am Strand, im Wald oder in einer Höhle. Geld für Kulissen war wohl gerade keins da. Einziger Lichtblick in diesem schlechten Film ist ein blondes Mädel namens Lenna, Gunans Gespielin, Genrekennern vielleicht noch bekannt aus „Ator - Herr des Feuers“. Die läuft nämlich meist nur spärlich bekleidet durchs Bild. Dafür gibt’s dann auch einen Gnadenpunkt.
Fazit:
Überflüssiger Barbarenfilm. Lieber „Conan“ anschauen, da hat man mehr davon.