There’s no more App for that!
Irgendwie süß, heutzutage (im Jahr 2025) einen Film über eine Smartphone-KI zu sehen. Im Jahr 2013 wurde der niederländische Film als „the first second-screen movie“ vermarktet, mit einer dazugehörigen App, die synchron zum Film agiert – ein Gimmick, auf das selbst William Castle stolz gewesen wäre. Wie immersiv das wirklich funktioniert hat, lässt sich nicht mehr nachvollziehen, die App ist längst aus den Stores verschwunden.
Inhaltlich ist der Thriller nach 12 Jahren gar nicht mehr so unrealistisch: Eine künstliche Intelligenz breitet sich virusartig auf Handys aus, filmt unaufgefordert kompromittierende Situationen mit und teilt die Inhalte mit anderen.
Allerdings wird das alles massiv überdramatisiert, mit Selbstmord, Explosionen und FINAL DESTINATION-artigen „Unfällen“, allesamt von der „App“ arrangiert, und mündet leider in eine sehr banale Auflösung. Hier wäre heutzutage mehr aus dem Thema rauszuholen als das reine GImmick.