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Ein modernes Märchen für die ganze Familie, was George Lucas da geschaffen hat.

Der Film Star Wars, der revolutionär in der Sci-Fi Szene ist verbirgt hinter seiner Fassade eine märchenhafte Geschichte.
Und auch gleich ist klar, dass der Held die Prinzessin aus den Händen der Bösen rettet.
Schon zu Begin ist eine unmissverständliche Trennung von Gut und Böse zu erkennen.
Die Bösen unterscheiden sich allein schon deshalb von den Guten, weil sie keine menschliche Kleidung haben. Außerdem verbergen sie ihre Gesichter hinter fratzenhaften Maskenhelmen.
Vader bekommt zusätzlich durch seine blechernen schwer atmenden Stimme ein böses Erscheinungsbild.
Die Guten hingegen leben und hausen in zivilisierten Städten und tragen menschliche Kleidung.
Auch im Umgang miteinander gibt es klare Differenzierungen. Die Bösen setzen ihre Meinungen mit Gewalt durch. Es ist eine Diktatur zu erkennen. Bei den Guten ist es eine Demokratie.
Das wiederum ist eine Anspielung auf die NS-Zeit.
Auch sichtbar durch die Uniformen der Bösen, die fast exakt die aus den Ostblockstaaten oder der NS-Soldaten sind.
Die Aufmachung von Mos Eisley erinnert an die sogenannten Schurkenstaaten wie z.B. Irak.
Mos Eisley befindet sich in der Wüste und dessen Häuser und Kleidung erinnert an die, in der Gesellschaft, böse angesehenen Staaten.

In seiner gekonnt versteckten Anspielung den Schurkenstaaten gegenüber hat Lucas jedoch mehrere Filmfehler übersehen.
Zum Beispiel nennt Prinzessin Leah Han Solo, bei deren erstem Zusammentreffen, ein Fliegerass. Obwohl sie gar nicht weiß, dass er Pilot ist.
In der Müllpresse steigt das Wasser nicht, obwohl man hier notgedrungen von Wasserleitungen sprechen kann, durch die das Wasser abfließt.
Außerdem behauptet Luke, dass er schon probiert hätte, auf die Wände in der Müllpresse zu schießen, ist aber nur 3 Sekunden vor Han in ihr gelandet. Wann also hat er geschossen?

Naja, trotzdem ein klasse Film, der zwar keine Nachricht übermittelt, außer einer. Nämlich: Hirn abschalten und genießen.

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