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Es handelt sich um die Geschichte eines Fluges der durch eine Sonneneruption gestört wird, und nun liegt es an unserer Hauptperson Kate (Tia Carrere) und dem Flugbegleiter Jake (David Chokachi) das Flugzeug sicher zum Boden zu bringen. Also wie der Rest des Films ein sehr einfaches Szenario. Zwar kommt es nach schon zähem Vorgeplänkel relativ schnell zum Unfall und damit auch zu etwas Action. Aber insgesamt ist die Dramaturgie so dicht wie ein löchriger Käse. Die Dialoge wetteifern wie erwartet mit der durchwachsenen deutschen Synchronisation um die rote Laterne der Qualität.

Die immer wieder dazwischen gestreuten Versuche etwas sozialen Hintergrund der Protagonisten auszuleuchten verlaufen im Sande und sind so uninteressant wie die sehr nach Studiobauten aussehende Kulisse. Zudem sind sie recht unrealistisch in so ruhiger Darbietung in Anbetracht eines abstürzenden Flugzeuges. Kein Mensch hat auch nur eine Schweißperle auf der Stirn. Und so geht es eine gefühlte Ewigkeit hin- und her zwischen den oben genannten Hauptpersonen und dem Tower und man wünscht sich als Zuschauer eine schnelle Entscheidung für den Film und damit letztlich für sich selbst.

Regisseur Fred Olen Ray ist ein alter Hase im Geschäft und hat rund 120 Filme auf dem Buckel von denen nur leicht übertrieben ca. ein Drittel das Wort "Bikini" im Titel trägt. Bis zuletzt hat er die Mixtur zwischen Mockbustern und anderem Trash, der auch gerne mal mit Monstern angereichert wird, durchgehalten bis zu einem seiner letzten Filme namens SUPERSHARK. Mit COLLISION COURSE hat er uns wirklich einen zähen Brocken abgeliefert der nicht an die Qualität in seinem eigenen Portfolio heranreicht und den ich nicht mal für einen verregneten Sonntagnachmittag empfehlen würde. Dann lieber ein erholsames Mittagsschläfchen als rund 90 Minuten völlig verschwendete Zeit.

2/10 Punkten

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