Handlung:
L.A. in den 50ern: Gangster-Boss Mickey Cohan landet im Gefängnis. Danach bringen Unbekannte reihenweise seiner Leute um, scheinbar, um zu verhindern, dass sie sein Geschäft übernehmen. Jemand möchte es sich scheinbar selbst unter den Nagel reissen.
Als im Cafe Nite Owl sechs Leute ermordet werden, darunter ein ehemaliger Cop, werden drei ungleiche Polizisten mit in die Vorfälle gezogen: der nach Vorschrift handelnde Ed Exley, der vor Gewalt nicht zurückschreckende und aufbrausende Bud White, sowie Jack Vincennes, der viele, teils fragwürdige, Nebenverdienste hat.
Meinung:
L.A. Confidential gilt als absoluter Klassiker und großartige Hommage an den klassischen Film Noir. Wurde also langsam mal Zeit, diese Bildungslücke nachzuholen.
Und tatsächlich wird Curtis Hansons Film seinem Ruf gerecht. Es gibt an jeder Ecke Korruption, Verdorbenheit und zwielichtige Personen mit anfänglich nicht ganz klaren Motiven. L.A. ist unter all dem Glanz und Glamour halt ein muffiger Sündenpfuhl, in dem es nur sehr wenige wirklich "Gute" gibt.
Der eigentliche Kriminalfall ist durchaus spannend, aber viel interessanter sind die Geschehnisse rundherum, die sehr stimmig eingefangene Atmosphäre und das Zusammenspiel der Akteure, insbesondere der drei ungleichen Cops.
Dass die Darsteller ihre top geschriebenen Rollen ebenso klasse umsetzen, verwundert bei Namen wie Russel Crowe, Guy Pearce, Kim Basinger, Kevin Spacey, James Cromwell und Danny DeVito denke ich mal auch keinen.
Kurzum:
Tolle Hommage an den Film Noir mit Spannung, Atmosphäre und erstklassiger Besetzung.