Im Jahr 2020 ist die Erde von Drachen bevölkert und die Menschen sind gezwungen, sich in vor ihnen zu verstecken. Eine Gruppe Überlebender, angeführt von Christian Bale, lebt in einer alten Burg in England, bis schließlich ein paar Amerikaner, angeführt von Matthew McConaughey, eintreffen und versuchen, sie zum Jagen und Töten des einzigen männlichen Drachen, von dem das Überleben der Spezies abhängt, zu überreden.
Die Story ist nicht schlecht und liefert ein paar neue Ideen ins einfallslose Endzeit-Genre. Tiefe gibt es natürlich nicht sonderlich viel und realistisch ist der Film selbstverständlich auch nicht, enthält aber eine erschreckende Zukunftsvision. Der Konflikt zwischen dem risikobereiten McConaughey und dem vorsichtigen Christian Bale ist gut konstruiert und auch die Wendung, dass der erste Angriff auf den Drachen fehlschlägt, ist nicht schlecht.
Der Anfang zündet direkt. Ein kleiner Junge trifft unter Tage auf einen der Drachen und der Film zieht den Zuschauer direkt in seinen Bann. Dann wird schnell zusamengefasst, dass die Drachen die Menschen besiegt haben und, dass sogar die Dinosaurier von ihnen getötet wurden. Nach diesem hervorragenden Anfangs beginnt auch der Mittelteil recht vielversprechend, die Überlebenden werden in der Burg gezeigt und schnell erzeugt ihr Kampf ums Überleben Spannung und als dann auch noch die Amerikaner eintreffen ist der Film überaus unterhaltsam. Zum Ende hin wird der Film leider einseitig und die billigen Action-Sequenzen zünden nicht richtig, sodass der Film zu langweilen beginnt.
Die Filmmusik ist schlecht und kann anfangs die bedrohliche Atmsophäre nicht unterstreichen und am Ende die Action-Szenen nicht richtig betonen. Wie bei vielen Endezeit-Filmen ist die Kulisse eindrucksvoll und furchteinflössend. Die Bilder von zerstörten Städten und dem, durch die Drachen verbrannten Land, bleiben im Gedächtnis. Die Drachen sind leider mäßig animiert, bei den Action-Szenen merkt man dem Film leider sein Budget an. Vor allem in dieser Hinsicht kann der Film nicht einhalten, was die Trailer versprechen.
Christian Bale spielt gut. Durch seine Vorsicht und sein Verantwortungsbewusstsein ist er dem Zuschauer überaus sympatisch. Matthew McConaughey spielt den tapferen und kernigen Anti-Helden, ist damit in einer ungewohnten Rolle zu sehen, spielt aber überraschend gut.
Zusammenfassend ist "Die Herrschaft des Feuers" ein mittelmäßiger Endzeit-Action-Film, der durch seine Kulisse, seine gute Grundidee und seinen guten Anfang ordentlich unterhalten kann, aber durch die schwachen Effekte und das mäßige Ende seine Chancen verspielt.