Robert Bowman, der in seiner bisherigen Karriere hauptsächlich Episoden für bekannte TV-Serien wie z.B. MacGyver, Baywatch oder auch Castle gedreht hat, hat mit Die Herrschaft des Feuers einen kleinen, aber feinen Endzeit-Actioner a la Mad Max und Doomsday inszeniert, nur dass diesmal Drachen die Menschheit auslöschen wollen.
Die Story, die man auf ein Blatt Klopapier zusammenfassen könnte, ist zwar hauchdünn, unterhält dafür aber umso mehr. Nicht zuletzt Christian Bale und Matthew McConaughey sorgen dafür, dass dem Zuschauer nicht langweilig wird, nein, auch die tollen Tricks und Actionszenen sorgen für einen kurzweiligen Filmabend. Dazu muss ich sagen, dass Bale meiner Meinung nach der bessere Schauspieler ist und seine Rolle nicht ganz so draufgängerisch und machomäßig daherkommt wie die von McConaughey. Letzterer ist zwar eine gute Wahl für diese Rolle, aber weniger Macho wäre in diesem Falle mehr gewesen. Dahingegen überzeugt Christian Bale als "Normalo", der aber auch mal ordentlich auf die Kacke hauen kann, eindeutig mehr.
Was das Finale angeht, nunja, an dieser Stelle hat man dem Film ein passendes Finish vorweggenommen, denn das ist zwar relativ furios und mit tollen Effekten gespickt, jedoch im Endeffekt ein wenig harmlos und zu kurz geraten.
Glücklicherweise kann man darüber gut hinwegsehen und wohlwollend behaupten, dass Die Herrschaft des Feuers ein guter Endzeit-Actioner ist, in dem ganz besonders ein Christian Bale in einer der Hauptrollen (McConaughey spielt nicht schlecht, kann Bale jedoch zu keiner Zeit das Wasser reichen) punkten kann.
Ich liebe Filme dieser Art, in der die Hitze, die Asche und der ganze Schmutz förmlich zu spühren sind!
7,5/10