Der beste Profiler des FBI, Terry McCaleb (Eastwood) muß eine Verfolgungsjagd mit einem Serienkiller, den er soeben angeschossen hat, aufgeben, da ihn ein Herzinfarkt in die Knie zwingt.
2 Jahre später ist er mit einem neuen Herzen auf dem Wege der Besserung, als ihn eine Frau zurück auf die Spur des Killers bringt. Wird er es diesmal schaffen, seinen Gegenspieler zur Strecke zu bringen?!...
Tja, ausgeliehen, angesehen, zurückgebracht - fertig. So etwa könnte man den Vorgang beschreiben. Der Film ist solide, ohne besonders aufreibend an Spannung oder Handlung zu sein. Das Übliche eigentlich: Verbrechensbekämpfer jagt psychotischen Killer, der persönliche Nachrichten hinterlässt.
Dieser Film hat einen riesigen Haken: die Besetzung.
Nicht, daß Eastwood irgendwie fehlbesetzt wäre, er liefert eine brillante Vorstellung als alter Ex-FBI-Agent.
Wenn man die Cast-Liste genau betrachtet, dann kann man, ohne den Film gesehen zu haben, schon den Killer erraten.
Ansonsten ist der Film, wie schon erwähnt, solide. Muß wohl eine Auftragsarbeit oder so gewesen sein, ansonsten könnte ich nicht richtig verstehen, warum Eastwood in so einem Filmchen mitgespielt hat. Die Rolle des McCaleb hätte auch ein beliebiger anderer Schauspieler in den 50er Jahren spielen können - aber was solls.
Gute Schauspieler, eine annehmbare Story und keine allzu großen Längen (naja) machen diesen Film relativ kurzweilig. Durchschnitt eben.